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  Wer herrscht im Theater und Fernsehen?


Wer herrscht im Theater und Fernsehen?
Ulf Heuner
Wer herrscht im Theater und Fernsehen?



Gedanken 3 Französische Broschur, 52 Seiten

ISBN: 978-3-938880-22-7

10,50 €
Erhältlich im Buchhandel.





Als E-Book für $2.99 USD bei:
smashwords (alle gängigen E-Book-Formate / Bezahlung per paypal)
paperC
kostenfrei einsehen / Download für € 6,00, einzelne Kopie für 10 Ct. pro Seite


Auch bei: Barnes and Nobles, Sony ReaderStore (demnächst mehr)


Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

Alle medienkritischen Bewegungen der letzten hundert Jahre hatten vor allem ein Ziel: die Emanzipation des vermeintlich geknechteten, unmündigen Zuschauers. Denn eines schien immer klar zu sein: Sowohl im bürgerlich-dramatischen Theater als auch zu Hause vor dem Bildschirm zeige sich der Zuschauer grundsätzlich beherrscht von dem Geschehen auf Bühne und Mattscheibe – ein passiver Empfänger, Konsument, machtlos. Ulf Heuner zeigt auf, dass vielmehr der Zuschauer grundsätzlich das Geschehen auf Bühne und Bildschirm beherrscht und sogenannte avantgardistische Bestrebungen, den Zuschauer in die Aktionen einzubinden, oft weniger der Versuch sind, den Zuschauer zu emanzipieren, als ihn (endlich) zu unterwerfen. Seine medien- und theatertheoretischen Reflexionen belegt Heuner mit einer Vielzahl von Beispielen. So schildert er u.a., wie er einmal selbst als Zuschauer auf eine Bühne gezerrt wurde. Das Buch versteht sich nicht zuletzt als Kritik an den Dominanz beanspruchenden kulturwissenschaftlichen Theorien, die unter Stichworten wie Performanz, Entgrenzung, Mit-Teilung, Postdramatik etc. dem falschen Versprechen von der Emanzipation des Zuschauers das Wort reden.



Autor

Ulf Heuner, Dr. phil., Studium der Philosophie, Theater- und Medienwissenschaft in Erlangen und Berlin, 1999 Promotion in Leipzig mit einer Arbeit zum griechischen Theater (J.B. Metzler 2001), Lehraufträge in Berlin, Bochum und Leipzig, 1998-2003 Mitarbeit im European Network of Research & Documentation of Performances of Ancient Greek Drama (Athen/Oxford). Heuner arbeitet heute als Verleger sowie freier Lektor und hat selbst zuletzt ein Buch über Missgeschicke publiziert (Klett-Cotta 2007); bei Parodos bereits erschienen: Klassische Texte zum Raum; Klassische Texte zur Tragik


Pressestimmen

"Der Titel des von Ulf Heuner herausgegebenen Bändchens lässt Großes hoffen. Basierend auf zwei bereits erschienenen Aufsätzen, stellt sich Ulf Heuner in diesem Essay die Frage nach der Beschaffenheit von Machtverhältnissen zwischen Akteuren und Zuschauern in einer Inszenierung. [...] Ulf Heuner beeindruckt durch einen eloquenten, gleichzeitig jedoch kurzweiligen Stil. Mit drei Strichen skizziert er eingängig die Eckpunkte des zeitgenössischen Verhältnisses zwischen Staat und Theater, in dessen Zuge er Theaterarbeiten von Christoph Schlingensief als wenig subversiven Akt staatlicher Willkür entlarvt. [...] "
Maria Hetzer, Theaterforschung, www.theaterforschung.de/rezension.php4?ID=532 (2009)





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