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Leseprobe
Zum Buch
Das Sein der Sprache bezeichnet den epistemologischen Fluchtpunkt, auf den sich Michel Foucaults diskursanalytische Arbeiten aus den sechziger Jahren, Die Ordnung der Dinge und die Archäologie des Wissens, beziehen. Dirk Quadflieg zeigt in seiner Arbeit, inwiefern Foucault mit Hilfe dieser sprachtheoretischen Denkfigur sowohl eine konsistente Theoriebildung vorlegen als auch eine kritische "Archäologie" der philosophischen Moderne entwerfen konnte. Da letztere in den Schriften Foucaults jedoch zumeist nur angedeutet wird, entwickelt Quadflieg ausgehend von Foucault an Schlüsseltexten von Hegel, Marx, Husserl und Heidegger eine eigene Kritik des philosophischen Diskurses der Moderne.
Autor
Studium der Philosophie und Soziologie an den Universitäten Aachen, Nottingham und Bremen; 2002 Magister Artium in der Fachrichtung Philosophie an der Universität Bremen; 2003-2005 Lehrbeauftragter am Studiengang Philosophie der Universität Bremen; 2004-2007 Promotionsstipendiat der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen; 2007 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Zur Logik der Grammatik. Über einen möglichen Denkraum zwischen Hegel, Wittgenstein und Derrida“ (ausgezeichnet mit dem Bremer Studienpreis); 2007-2009 Wissenschaftlicher Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Potsdam; seit 2009 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für praktische Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M., DFG-geförderte Stelle zur Bearbeitung des Projekts „Die Gabe der Anerkennung. Hegels Jenaer Realphilosophie und das Gabetheorem von Marcel Mauss“ (Arbeitstitel).
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