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  Lacan - Trieb und Begehren


Lacan - Trieb und Begehren
Christian Kupke (Hg.)
Lacan - Trieb und Begehren



Broschur, 272 Seiten

ISBN: 978-3-938880-06-7

17,00 €
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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

Kennt die Psychoanalyse Freuds eine Trieb-, aber weniger eine Wunschtheorie, so hat sich die Lacansche Psychoanalyse zunächst als Theorie des Begehrens verstanden. In seinem Überblick über laufende Arbeiten, den Lacan 1965 für das Jahrbuch der École pratique des Hautes Études verfasste, stellte er rückblickend auf das Seminar XI von 1964 fest, dass er zu diesem Zeitpunkt seine Theorie des Triebes noch nicht klar von seiner Theorie des Begehrens abgrenzen konnte. Welche Bedeutung kommt vor dem Hintergrund dieser und anderer Äußerungen dem Seminar XI im Lacanschen Werk als Schnittstelle in der Befragung von Trieb und Begehren sowie in seiner Lektüre der Freudschen Triebtheorie zu? Wie hat Lacan vor und nach 1964 Begehren und Trieb thematisiert? Welche systematische Bedeutung hat diese Abgrenzung, und worin liegt ihr sowohl psychoanalytischer als auch philosophischer Ertrag? Der Sammelband möchte diesen Fragen nachgehen und dabei der Genese, der Struktur und den Effekten der Differenz von Trieb und Begehren bei Lacan auf die Spur kommen. Und er will über diesen Weg auch den Unterschied zwischen der Freudschen und der Lacanschen Psychoanalyse noch einmal näher beleuchten.



Herausgeber

Christian Kupke, Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte in Freiburg/Br. und Berlin. Gründungs- und Vorstandsmitglied der Berliner Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche e.V. Philosoph und Honorardozent mit den Arbeitsschwerpunkten: Philosophie und Psychoanalyse, Philosophie und Psychiatrie.
Neueste Buchveröffentlichungen: (Hg.) Lévinas’ Ethik im Kontext, Berlin 2005; (Hg. zusammen mit M. Heinze, I, Eckle) Sagbar – Unsagbar, Berlin 2006; (Hg. zusammen mit B. Heiter) Andersheit, Fremdheit, Exklusion, Berlin 2009; Der Begriff Zeit in der Psychopathologie, Berlin 2009.


Pressestimmen

„Was dem Leser am Ende des vorliegenden Bandes Trieb und Begehren in jedem Falle bleibt, ist das Genießen des Textes. Denn hier sind Autoren am Werk, die die Atmosphäre einer »Bauhütte« verbreiten, in der fröhlich geformt, gehämmert und geschliffen wird – Kunsthandwerk der feinen Art! Es scheint, als hätten hier Autoren das Wort ergriffen, die im Ton leicht und im Stil rasant schreiben, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Sie zehren – soll man sagen? – von einer unverkrampften Liebe zu Lacan.“
Michael Schmid, RISS, Bd. 69/70 (2008), S. 158 f.






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