Die Opposition Sagbar - Unsagbar bestimmt unseren Zugang zur psychischen, leiblichen und materiellen Welt. Der Band dokumentiert philosophische, psychiatrische und psychoanalytische Beiträge einer Tagung, die sich diesen Zugängen bzw. ihrer gegenseitigen Verschränkung widmete. In den Beiträgen mit philosophischem Schwerpunkt werden unter erkenntnistheoretischen und kulturhistorischen Gesichtspunkten z.B. das Verhältnis von Mantik und Hermeneutik, die Dialektik von Sagbarem und Unsagbarem, das Sagen und Versagen der Erinnerung oder die These von der universellen Sagbarkeit in der Postmoderne erörtert. Einen zweiten Schwerpunkt des Bandes bilden die Probleme des sprachlichen Zugangs zum Psychischen sowie die der sprachlichen Verfasstheit des Psychischen selbst. Hier wird sowohl nach dem Verhältnis von Sagbarem und Unsagbarem, artikulierbarem Sinn und radikalem Nichtsinn als auch danach gefragt, inwieweit diese Verhältnisse das Feld des Psychischen insgesamt strukturieren. Themen dieses Schwerpunktes sind u.a. die Phänomenologie des Schweigens, Sprache und Verstehen in der Psychopathologie oder das Problem der Sprachentgrenzung in der Psychoanalyse.
Parodos Verlag übernimmt Journal für Philosophie und Psychiatrie
Im Januar 2012 ist die verlegerische Betreuung der Online-Zeitschrift JfPP vom Parodos Verlag übernommen worden.
Wiener Kongress: Burnout - Ursachen und Folgen
Vom 27.-28. Januar 2012 veranstaltet das Wiener Anton Proksch Institut einen Kongress zur Diagnostik und Therapie von Burnout: Infos
Parodos Frühjahrsvorschau 2012 erschienen
Das Frühjahrsprogramm 2012 können Sie sich hier als PDF anschauen.