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  Selbst und Selbstverlust


Selbst und Selbstverlust
Dirk Quadflieg (Hg.)
Selbst und Selbstverlust

Psychopathologische, neurowissenschaftliche und kulturphilosophische Studien


Beiträge der Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche 7
Broschur, 242 Seiten

ISBN: 978-3-938880-17-3

19,00 €
Erhältlich im Buchhandel.





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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

Das Subjekt gilt in der neuzeitlichen Vorstellung als feste Instanz und letzter Bezugspunkt des Wissens. Dagegen steht das Selbst einer Person für ein Verhältnis, das immer sprachlich bzw. kulturell vermittelt und deshalb nie vollkommen bei sich ist. Das Selbstverhältnis, das Verhältnis einer Person zu sich selbst, ist somit prinzipiell offen. Es verweist auf individuelle Erfahrungen und subjektive Vollzüge, die auch die Rede vom „Verschwinden des Subjekts“ in der Postmoderne überdauern. Der auf eine Tagung an der Berliner Charité zurückgehende Sammelband macht es sich zur Aufgabe, dem schwer zu fassenden Begriff des Selbst aus unterschiedlichen Perspektiven Konturen zu verleihen. Was es überhaupt bedeuten kann, man selbst zu sein, zeigt sich für die Psychiatrie ebenso wie für die Psychoanalyse am besten an Phänomenen des Selbstverlustes. Dabei dient die Betrachtung des Pathologischen weniger dem Rückschluss auf ein normales Selbstverhältnis als vielmehr dem Nachweis, wie labil und prekär das psychische Selbst in Wahrheit ist. Auch neuere neurowissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die hirnphysiologischen Grundlagen von Selbstbezügen als komplexe Prozesse verstanden werden müssen, die es erlauben, ein Verhältnis zwischen Organismus und Umwelt herzustellen. Der Band schließt mit mehreren kulturphilosophischen Beiträgen, die das Selbst als Produkt von zwischenmenschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Strukturen in den Blick nehmen.



Herausgeber

Dirk Quadflieg, Studium der Philosophie und Soziologie an den Universitäten Aachen, Nottingham und Bremen; 2002 Magister Artium in der Fachrichtung Philosophie an der Universität Bremen; 2003-2005 Lehrbeauftragter am Studiengang Philosophie der Universität Bremen; 2004-2007 Promotionsstipendiat der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen; 2007 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Zur Logik der Grammatik. Über einen möglichen Denkraum zwischen Hegel, Wittgenstein und Derrida“ (ausgezeichnet mit dem Bremer Studienpreis); 2007-2009 Wissenschaftlicher Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Potsdam; seit 2009 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für praktische Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M., DFG-geförderte Stelle zur Bearbeitung des Projekts „Die Gabe der Anerkennung. Hegels Jenaer Realphilosophie und das Gabetheorem von Marcel Mauss“ (Arbeitstitel).




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