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  Sorge und Begehren


Sorge und Begehren
Jannis Oberdieck
Sorge und Begehren

Zur Konzeption der Seinsfrage in Sein und Zeit


Broschur, 445 Seiten

ISBN: 978-3-938880-26-5

30,00 €
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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

Was will Sein und Zeit?
Wieso entstand es aus einem geplanten Buch zu Aristoteles?
Ist Heidegger hier mit seinem Vorhaben gescheitert?
Was genau ist das Sein?
Was meint Heidegger mit „Sorge“?
Wie ist seine berüchtigte „Seinsgeschichte“ zu verstehen?
Was heißt hier „Hermeneutik“?
Gibt es eine politische Dimension seiner Philosophie?
Was ist ihm zufolge Philosophie und was könnte sie sein?


Jannis Oberdieck legt eine umfassende Interpretation von Heideggers Sein und Zeit vor mit der grundlegenden These, dass sich die nie publizierte zweite Hälfte von Sein und Zeit aus Heideggers inzwischen zugänglichen Vorlesungen und unveröffentlichten Manuskripten heraus rekonstruieren lässt. Er zeigt auf, dass Sein und Zeit in erster Linie als Fortführung einer spezifischen Aristoteles-Interpretation verstanden werden muss, die Heidegger mittels Zuspitzung auf die Thematik der Zeit für eine Kritik an und „Radikalisierung“ von Hegel nutzen wollte.


Autor

Jannis Oberdieck, geboren 1974 in Hamburg, studierte Philosophie und Soziologie in Bremen. 2008 promovierte er mit der vorliegenden Arbeit an der Universität Osnabrück und derzeit bereitet er ein Habilitationsprojekt vor. Homepagelink: jannis-oberdieck.de


Pressestimmen

"Oberdieck bietet Philosophie in der Position des Kontraposts: Nicht die
Sache des Textes wird im Blick auf die traditionelle Begrifflichkeit durchleuchtet.
Das wäre die erwartete Haltung des methodischen ‚Standbeins‘.
Sondern anders, vom ‚Spielbein‘ her, soll von der Rezeption der Urväter des
Denkens ein Licht auf den Text fallen und damit auf die Konzeption der
Seinsfrage. In diesem Wechselspiel und -licht bringt seine Arbeit neue Farben
mit bislang so nicht gesehenen Einflüssen hervor."
Klaus Neugebauer, Philosophischer Literaturanzeiger, 3/2009


Aktuell

Jannis Oberdieck gewinnt den dritten Platz der philosophischen Preisfrage 2009 des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover.






Gesamt: 0,00 €

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