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  Psychoanalyse des Blicks


Psychoanalyse des Blicks
Susanne Müller (Hg.)
Psychoanalyse des Blicks

Y – Revue für Psychoanalyse, Heft 2014


Broschur, 144 Seiten

ISBN: 978-3-938880-70-8

17,00 €
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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

"Die Lektion einer solchen Dezentrierung ist nun, dass wir in einer Liebesbeziehung niemals allein mit unserem Partner sind: Wir spielen immer eine Rolle für einen fremden Blick, der vorgestellt oder real sein kann." Slavoj Žižek: Lubitsch, der Poet zynischer Weisheit? (dt. Erstveröffentlichung in diesem Band)

Der Blick, ursprünglich gleichbedeutend mit Blitz(strahl) oder Glanz, ist nicht mit dem Sehen und dem Auge zu verwechseln. Nach Lacan lässt sich das „zarte Objekt“ Blick im Inneren des Auges, „in jenem kleinen Bild auf dem Grunde unserer Pupille“ ansiedeln. Der Blick ist ihm zufolge das, was uns in der Beziehung zu den Dingen und ihrer visuellen Repräsentation entgleitet und was sich letztlich nur in Form eines „befremdlichen Zufalls“ präsentiert. Dort, wo die Welt beginnt, unseren Blick zu provozieren, da setzt zugleich ein Gefühl der Befremdung ein. „Psychoanalyse des Blicks“ versammelt Schriften zum Blick im Kontext jener Bereiche unserer kulturellen Erfahrung, die in entscheidendem Maße auf dem (Augen-)Blick basieren: Bildende Kunst, Fotografie und Film erhalten ihre Bedeutung durch den Blick, der sie schafft, der sie animiert, der sich an sie heftet oder in sie eindringt. Was kann die Psychoanalyse, diese „Werkstatt des Wortes“ (Starobinski), uns über den Blick lehren? Mit Beiträgen von Slavoj Žižek, Hyun Kang Kim, Diane Watteau, Alain Lemosof, Geneviève Morel, Franz Kaltenbeck, Susanne Müller, Karin Schlechter und Jean-Baptiste Mariaux


Herausgeber

Susanne Müller, geb. 1979 in Aachen, lebt in Paris und Metz. Diplom-Psychologin (Universität Köln) mit Schwerpunkt Kunstpsychologie undKunstgeschichte (Universität Bonn).Promotion im Fach Bildende Kunst und Kunstwissenschaft (Université Paris 1-Panthéon Sorbonne) über das Unheimliche in der zeitgenössischen Kunst (2013). Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Bildende Kunst an der Université de Lorraine (Metz). Diverse Tagungsbeiträge, Veröffentlichungen und Übersetzungen in Frankreich und Deutschland. Herausgeberin von Begegnungen mit dem Unheimlichen, Y – Revue für Psychoanalyse, 2/2012.






Gesamt: 0,00 €

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